LEON Projekte

LEON Projekte – Die Gutachtertätigkeit

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Die Suche nach gut ausgebildeten Fachkräften stellt für alle Unternehmen die Herausforderung der nächsten Jahre dar. Rund 67 Prozent aller mittelständischen Unternehmen haben Schwierigkeiten diese zu finden (Umfrage des BDS 2006/2007).

In Bereich der akademischen Ausbildung ist der Bologna-Prozess die bildungspolitische Lösung mit Wirkung auf alle Unternehmensprozesse. Als Gutachter, Vertreter der Berufspraxis, unterstützen LEON-Partner diesen Prozess durch die Mitarbeit bei der Akkreditierung der neuen Studiengänge und beraten Unternehmen bei der Umsetzung der Konsequenzen.

Unsere bisherige Teilnahme an Akkreditierungsverfahren:
Ruhr-Universität Bochum, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, FHDW Hannover, Fachhochschule Mainz, Hochschule Pforzheim, Bergische Universität Wuppertal.

Die Vision und Strategie von Bologna

1999 haben sich die 30 Unterzeichnerstaaten verpflichtet, bis 2010/2012 einen gesamteuropäischen Hochschulraums auf Basis eines berufsqualifizierenden Bachelor-, Master- und Promotions-Systems zu schaffen. In 2009 arbeiten bereits 46 europäische Staaten an dieser Verpflichtung.

Die Ziele von Bologna

Die Hauptziele sind neben einer Verkürzung der Studienzeiten eine stärkere Praxisorientierung, eine stärkere Vermittlung der für die Berufspraxis notwendigen Ausprägung der außerfachlichen Kompetenzen wie Kenntnisse zu Kommunikations-, Methoden- und Sozialkompetenz und eine erhöhte Mobilität.

Den Studierenden wird dabei ein praxisorientiertes und wissenschaftliches Lernen ermöglicht, das eine arbeitsmarktrelevante Qualifizierung ermöglicht. Dabei stehen jetzt nicht mehr die Lerninhalte, sondern die Lernergebnisse im Vordergrund. Die erzielten Leistungen werden in einem »Diploma Supplement« und einem »Transcript of Records« in Englisch und Deutsch dokumentiert.

Ein Aspekt für Berufspraktiker ist jetzt die Integration von weiterbildenden Studiengängen in das Studiensystem. Dies soll insbesondere der Wirtschaft entgegenkommen, die sich die Absolventen früher und schneller einsetzbar wünscht. Daneben soll die Transparenz und die Qualität der Ausbildung gestärkt werden.

Dieses BA/MA-System ersetzt das bisherige Diplom und auch die strikte Trennung zwischen Fachhochschulen und Universitäten wird dabei aufgegeben. Mit Stand Herbst 2008 sind in Deutschland bereits rund 75 % aller angebotenen Studiengänge Bachelor- oder Masterstudiengänge.

Die »Hausaufgaben« für Unternehmen

Für die Unternehmen bringt dieses System eine Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit der zukünftigen Mitarbeiter, die durch die Studienreform eine stärkere Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterentwicklung und ein höheres unternehmerisches Denken und Handeln erwerben. Daher müssen sich die Entscheider und Personalverantwortlichen mit den folgenden Fragen auseinander setzen:

  • Wie wirken sich die neuen Abschlüsse auf die Unternehmensstruktur aus?
  • Welche bestehenden Aufgaben sind jetzt für Bachelor und welche für Master geeignet?
  • Wie müssen Unternehmensstrukturen, Einarbeitungspläne und Aufgaben angepasst werden?
  • Welche neuen Studiengänge sind für das Unternehmen von Interesse?
  • Mit welchen Hochschulen können wir zusammenarbeiten und neue Studiengänge mitgestalten?
  • Wie unterstützen wir unsere Mitarbeiter auf dem Weg zum berufsbegleitenden Master?
  • Wie können berufsbegleitende Weiterbildungsstudiengänge in der Personalentwicklung genutzt werden?

Gerne unterstützen wir Sie bei der Umsetzung der notwendigen Prozesse.


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